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Was sind Milben?
Steckbrief
der Hausstaubmilbe
Milben sind Spinnentiere (Arachnida). Bei der Hausstaubmilbe geht man von ca.
150 verschiedenen Arten aus. Die Tiere sind Gliederfüßer und mikroskopisch
klein. Milben sind nur ca. 0,1 bis 0,5 mm groß und haben 8 Beine.
Nahrung der Hausstaubmilbe
Milben ernähren sich hauptsächlich von menschlichen Hautschüppchen.
Jeder Mensch verliert taglich ca. 1,5 Gramm abgestorbene Hautschuppen. Eine
weitere Nahrungsgrundlage bilden Schimmelpilze (Aspergillus). Hautschuppen und
Schimmelpilze finden sich meist in unserer Bettwäsche, Matratzen und Textilien.
Wo leben Hausstaubmilben?
Die meisten Milben leben in der Bettwäsche, Matratzen, Teppichen und Polstermöbeln.
Dort finden sie bei mittlerer Raumtemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von
60 - 70% ideale Lebensbedingungen. Genügend Feuchtigkeit, Nahrung und wenig
Licht begünstigt die Fortpflanzung der Milben zusätzlich. So können
sich in einer einzigen Matratze mehrere Millionen der Tierchen befinden. In
einem über Jahre nicht gewaschenen Kopfkissen sammeln sich leicht über
10% des Kissengewichtes an toten Milben und deren Ausscheidungen an.
Hausstauballergie und deren Auslöser
Nicht die Milben selbst, sondern ihr Kot enthält die allergenen Bestandteile.
Nach dem Trocknen verteilt sich der Milbenkot als Feinstaub in der Raumluft
und wird dann über die Atemwege aufgenommen. Nach dem Kontakt mit der Schleimhaut
bzw. der Augenbindehaut können dann die allergischen Symptome auftreten.
Die Symptome sind vielfältig und werden mit Dauerschnupfen, Reizhusten,
Augenjucken, Hautjucken, unruhigem Schlaf und gereizten Atemwegen beschrieben.
Eine unbehandelte Allergie kann sich zu chronischen Erkrankungen wie Asthma
und Bronchitis ausbilden.
