Milbenallergie behandeln

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Allergie gegen MilbenSymptome bei Allergien gegen Haustauballergene

Milbenallergie

Welche Symptome können auftreten?
Rund 10 % der Bevölkerung reagiert übersensibel auf Hausstaubmilben und deren Allergene. Die Beschwerden sind mehr oder weniger stark feststellbar, viele Betroffene leiden stark unter dem Kontakt zum feinen Hausstaub. Die Symptome treten beim Kontakt zwischen den Allergieauslösern und der Schleim- bzw. Bindehaut auf. Wenn die Beschwerden vor allem nachts, in den Morgenstunden und nach dem Aufstehen auftreten, deutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Milbenallergie hin.

Atembeschwerden, Schnupfen
Milben leben ca. 2 - 4 Monate - während dieser Zeit produzieren sie ungefähr das 200- fache ihres Körpergewichtes an Miilbenkot und Exkrementen. Der Kot zerfällt nach dem Trocken in mikrofeine Partikel und verbindet sich mit dem Hausstaub. Dieser allergenhaltige Staub wird immer wieder aufgewirbelt und über die Atemluft aufgenommen. Dies führt überwiegend zu Husten, Reizungen der Atemwege, Niesanfällen, Dauerschnupfen und im schlimmsten Fall zu Asthma Bronchiale. Unbehandelte Milbenallergien können zu schweren chronischen Krankheiten führen und sollten immer von Ärzten oder ausgebildeten Allergologen behandelt werden.

Augenjucken
Beim Kontakt zur Bindehaut kommt es häufig zu Augenbrennen und Jucken. Die Augen tränen stark und die Bindehaut ist entzündet. Gerötete, geschwollene Augen deuten ebenfalls auf eine Allergie gegen Milben hin.

Hautprobleme, Neurodermitis
Es wird vermutet, dass der Allergenkontakt mit der sensiblen Haut eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Neurodermitis (atopische Dermatitis) spielen kann. Die schon gereizte Haut reagiert auf allergene Partikel meist stärker als die gesunde Haut. Dadurch kann es bei Hauterkrankungen zur Verschlimmerung des Hautbildes durch Milbenallergene kommen.

Ganzjährige Milbenallergie?

Bei vielen Allergikern treten die Symptome besonders unangenehm das ganze Jahr hindurch auf. Durch diese Dauerbelastung für das Immunsystem und den menschlichen Organismus werden oft Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Abgeschlagenheit beobachtet. Grundsätzlich treten die Symptome der Milbenallergie während der Heizperiode und in den kälteren Monaten vermehrt auf. In dieser Zeit wird in den Haushalten mehr geheizt und weniger gelüftet. Diese klimatischen Eigenschaften kommen der Milbenkonzentration und Population entgegen. Zudem ist die Raumtemperatur höher und der feine Hausstaub wird mehr verwirbelt als in den Sommermonaten.